Cybergoth in Camo/Schwarz

Den Rock hatte ich in wenigen Tagen fertig, und das WGT stand vor der Tür. Und Cybers fand ich schon immer ganz niedlich. Also fasste ich den Entschluss, die Arbeit noch ein wenig auszudehnen und ein ganzes Outfit draus zu machen. Ich zeige hier keine Arbeitsschritte, sondern nur Ergebnisse. Wenn jemand mehr Fotos sehen möchte, schreibt mich bei den Nähkromanten an, oder per Mail an „gabriel auf voigt.me.“

Erste Stulpen, oben.

Erste Stulpen, oben

Erste Stulpen, unten

Erste Stulpen, unten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weste, Stulpen und Goggles ohne Licht

Weste, Stulpen und Goggles ohne Licht

Arschtaschen am Rock

Arschtaschen am Rock

Hier sei dazu gesagt, dass ich es einfach nicht geschafft habe, meinen Arsch gerade zu fotografieren, und die Taschen Megaschief aussehen. Sind sie allerdings gar nicht…

Erster Einsatz beim Wave Gotik Treffen '13

Erster Einsatz beim Wave Gotik Treffen ’13

Beleuchtung

Beleuchtung

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Herrenrock in Camo/Schwarz

13Das zweite Projekt hatte ich schon lange im Kopf. Der initiale Zündfunke für mein neues Hobby war ja an sich die fast erfolglose, jahrelange Suche nach vernünftigen Herrenröcken. Die Vorlage war dann der einzige richtig schicke industriell gefertigte Rock, den ich bisher fand. Mit vielen Extras dran, wie zum Beispiel mehr Taschen.

Hier gibt es nur einen Zwischenschritt als Foto:

Rock, offen

Rock, offen

Eines mit ein paar Details, wie meiner ersten Knopfleiste, der „Hosentasche“ und so:

Details

Details

Und dann fertig, das Rock, mit mir drin:

Rock, mit mir drin

Rock, mit mir drin

Die ersten Komplimente a la „Wo hast du den gekauft? Will auch!“ sind auch bald eingetrudelt… 🙂

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Mein erstes Stück – Das Piratenhemd

Um mit dem Nähen zu beginnen, begann ich Anfang 2013 mit der Arbeit an einem Piratenhemd. Als Vorlage sollte mir ein altes Hemd diesen, das ich einst sehr gerne trug, das dem Zahn der Zeit aber nicht widerstanden hatte. Löcher und fehlende Knöpfe machten es unbrauchbar.

Da ich nun, 2 Jahre später, erst anfange, den Blog zu schreiben, ist dies hier eher ein Versuch, das, was ich damals schon dokumentierte (leider verloren gegangen), zu rekonstruieren.

Los geht es mit dem Schnittmuster…

Schnittmuster aus Packpapier

Schnittmuster aus Packpapier

Auf Packpapier von Kaufland gezeichnet, frei nach der Vorlage meines alten Hemdes. Hier sieht man die Vorderseite…

Ärmel - nicht rund

Ärmel – nicht rund

…und hier einen Ärmel. Nein, der ist nicht rund. Dafür hab ich schon Mecker von einer Modedesignerin bekommen. Allerdings passt das Ding tatsächlich so, die Ärmelansätze sind mit die geringste Schwäche an diesem Hemd.

Aufzeichnen und Ausschneiden

Aufzeichnen und Ausschneiden

Das Ganze habe ich dann auf den dünnen, schwarzen Baumwollstoff, den ich mir ausgesucht habe, übertragen und mit einem Plus als „Nahtzugabe“ ausgeschnitten.

Heften mit Faden

Heften mit Faden

Sämtliche Teile habe ich mit gelbem Faden per Hand geheftet. Das war mir am Anfang sicherer als mit Nadeln.

fertiger Ärmel

fertiger Ärmel

Hier ein Ärmel. Eine unglaubliche Menge Stoff…

Rückseite

Rückseite

Hier sieht man die Rückseite, mit Schneiderkreide. Zumindest denk ich mal, dass es welche ist. Hier hab ich ein paar Abnäher untergebracht, so, wie ich dachte, dass das passt.

Ausschnitt

Ausschnitt

Hier ein etwas schwierigerer Punkt, der Ausschnitt vorne. Den hab ich da so aufgenäht. Das war alles in allem nicht so einfach für mich.

Aber schlimmer noch…

Kragen

Kragen

…war der kragen. So sah er aus, als er erstmal fertig war. Das weiße ist Jeseline.

Kragen, gewendet

Kragen, gewendet

Und der sollte nun auf das Hemd.

Könnte man noch "heften" nennen

Könnte man noch „heften“ nennen

Mehr heften geht nicht. Absolute Angstnummer.

Resultat

Resultat

So sieht dann das fertige Hemd aus. Es ist ganz gut gelungen, für das erste Stück. Aufwand: ca. 40 – 60 Stunden Arbeit.

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